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Auszug aus:

http://www.main-spitze.de/region/objekt.php3?artikel_id=2422391

Big-Star"-Wettbewerb im Rind: "Simonout" gewinnen und dürfen beim "Phono Pop"-Festival spielen
Vom 19.06.2006

Nach dem Wettbewerbskonzert um einen Startplatz bei "Rock am Ring" im Mai gab es am Freitag im "Rind" den zweiten Bandcontest des Jahres.
Zum "Big Star" fanden sich vier regionale Bands in Rüsselsheim ein und gaben ihr Bestes, um den ausgeschriebenen Bühnenplatz beim "Phono
Pop"-Festival zu ergattern. Wohl nicht zuletzt der Hitze und des Fußballs wegen klafften im Zuschauerraum einige Lücken. Die Besucher, die trotzdem gekommen waren, erlebten dafür vier durchweg engagierte Auftritte und gingen mit der Erkenntnis nach Hause, dass sich die Rhein-Main-Region um viel versprechenden Band-Nachwuchs wenig Sorgen machen muss.
Die letzte Band des Abends entschied die kombinierte Publikums- und Jurywahl knapp für sich und wird nun den zweiten Festivaltag (22. Juli, 16 Uhr) eröffnen. "Simonout" heißt die Frankfurter Gewinner-Combo, die mit rockigen Independent-Sounds nicht nur konzeptionell am dichtesten an der "Phono Pop"-Programmatik siedelte, sondern mit Frontmann Goran Camzijan auch für Diskussionsstoff sorgte. Auf der Bühne nämlich zeigte der Sänger eine lebhafte Performance, bei der es ihm trotz der Kürze des Auftrittes gelang, fast das gesamte Spektrum traditioneller Rockstar-Posen von aufgedreht bis vollgedröhnt zu präsentieren. Das Publikum [...] feierten die Band als konsequente Stimmungsmacher.

Auszug aus:

http://www.mainova-heimspiel.de/files/97_783.jsp

[...] Gemeinsam arbeitete man fortan Tag für Tag an neuen Stücken, die sich, obwohl die Bandmitglieder noch recht jung sind, durch beeindruckend reife und englischsprachige Texte auszeichnen.
Musikalische Vergleiche mit den Red Hot Chilli Peppers, mit Green Day oder mit Franz Ferdinand wurden angestellt, „SimonOut“ beschreiben ihren Sound aber lieber einfach als „spektakulär, wild und ausgeflippt, sensibel aber kraftvoll“.
Und diese Mischung kam und kommt gut: Während der Aufnahme ihrer ersten Maxi-Single wurde das lokale Label MeMusic auf die vier Jungs aufmerksam und nahm sie sofort unter Vertrag. Mit überzeugend-dynamischen Live-Gigs wuchs und wächst die „SimonOut“-Fangemeinde stetig an und erste gemeinsame Konzerte mit namhaften Bands wie „Fehlfarben“ und „Trashmonkeys“ wurden erfolgreich absolviert.
Und wie’s dann wiederum so kommt, sind „SimonOut“ mit Ihrem „Alien Jazz Rock“ als Support zur Reunion & CD-Release Show der „Three O’Clock Heroes“ auf der „Mainova heimspiel“-Bühne am 29. Oktober zu Gast – und das kommt gut, jede Wette!

 

 


http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article &sv[id]=3963763

03.09.2007

Keine Grenzen bei „SimonOut“
Von Marie Fröhlich

Konzerte von „SimonOut“ machen Spaß. Und das Schöne ist: In den vergangenen drei Jahren gab es einige davon: „Sinkkasten“, „Batschkapp“, „o25“ und „Das Bett“ sind nur einige wenige der Locations, in denen die vier gespielt haben. Seit Entstehung der Band im Jahr 2004 haben sich Sänger Goran, Gitarrist Nicolas, Bassist Max und Drummer Danny eine stetig wachsende Fangemeinde erspielt.
Nicht immer waren „SimonOut“ (englisch aussprechen!) in dieser Konstellation zusammen, und nichts weist deutlicher darauf hin als der Bandname: Simon war am Schlagzeug der Vorgänger von Danny; als er ging, entstand der Bandname. Auch Gitarrist Nicolas kam später hinzu. Als die Band im letzten Jahr am Anfang der Studioaufnahmen zu ihrem Album war, kam es zu Unstimmigkeiten, und der damalige Gitarrist Philipp verließ die Band. „Das war absolut der schlechteste Zeitpunkt, zu dem das passieren konnte“, meint Bassist Max. Doch nur wenige Tage später stellte Danny Nicolas der Band vor: „Wir haben uns sofort super verstanden und miteinander geprobt. Nicolas ist nicht nur ein perfekter Ersatz, sondern sogar ein besserer Ersatz.“
Das Album spielten die vier dann in der neuen Formation ein. Zur Zeit befindet es sich in der Endphase, es wird wahrscheinlich Ende Oktober erscheinen. Zwischen neun und elf Titel werden wir dann zu hören bekommen, und Max verspricht große Abwechslung: „Wir vermischen eine große Vielfalt an Stilen“, so der Bassist, „eines der Lieder klingt fast spanisch, einige sind härterer Rock, manche poppig; wir wollen uns nicht auf einen Stil beschränken.“ Die meisten der Texte schreibt Sänger Goran, die Lieder an sich entstehen teils bei Jam-Sessions, teils werden Ideen, die eines der Bandmitglieder hat, direkt umgesetzt.
An ihren Plattenvertrag bei dem Label „Memusic“ kamen „SimonOut“ Anfang des vergangenen Jahres. Sie wollten in Eigenregie eine Single aufnehmen, der Tontechniker fand sie gut, rief einen Bekannten an, und – zack – waren sie unter Vertrag.

 

 

Diesen Sommer spielten „SimonOut“ auch erstmals im Ausland. Mitte Juni traten sie bei einem Festival in der Normandie auf: „Wir hatten keine Ahnung, was uns erwarten würde, die Leute kannten uns ja nicht. Aber wir wurden mit offenen Armen empfangen, und die Stimmung war einfach brennend“, erzählt Max. Und es blieb nicht nur bei Frankreich. Spaßeshalber hatten sich die vier Jungs, wie weit über 1000 andere Bands auch, beim serbischen „Exit“-Festival beworben. Nur 30 Bands wurden eingeladen, und entgegen allen Erwartungen waren „SimonOut“ auch dabei. „Der Auftritt hat alle unsere Erwartungen übertroffen, es war einfach genial!“ Auf dem „Exit“-Festival traten unter anderen auch Lauryn Hill, „Franz Ferdinand“ und „HIM“ auf, und es waren 400- bis 500 000 Besucher da, man kann sich also in etwa vorstellen, was es für eine junge Band heißt, dort auftreten zu dürfen!

Jetzt möchten „SimonOut“ zunächst ihr Album fertig aufnehmen und es wahrscheinlich Mitte November im Frankfurter „Sinkkasten“ bei einer großen Party mit Konzert vorstellen. Anschließend werden sie intensiv werben, Grenzen setzen sie sich dabei nicht: „Wir werden durchaus nicht nur hier in der Region spielen, sondern schauen, was drin ist“, so Max.
Wer „SimonOut“ live erleben möchte, der sei auf ihr Konzert am kommenden Samstag im Frankfurter Club „Das Bett“ hingewiesen, dort werden auch schon Songs aus dem Album gespielt.

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